Fairtrade01 Schaltfläche 02 Historie

Rückblick auf die Aktivitäten in den vergangenen Jahren

Aktivitäten in 2017

Frauen basteln für einen guten Zweck

eine Aktion für den Adventsmarkt 2017 in Lüdinghausen

Fairtrade-Basteln

„Nachhaltig denken und handeln“ war das Motto im Jahr 2017. Die Mitglieder des Arbeitskreises haben sich im Rahmen des Frauentreffs mit den Flüchtlingsfrauen und Barbara Bongert zusammengetan, um gemeinsam aus alten Kalenderblättern, bunten Buchseiten und anderen alten Papieren Geschenktüten in allen Größen herzustellen. Bei dieser auch gemütlichen Kennenlernsituation sind Engel und andere Dekoartikel entstanden.

Die Wiederbenutzung von alten, guten Materialien ist in einer Zeit der Verschwendung von Resourcen ein Beispiel für Nachhaltigkeit. Die zunehmenden Gefahren durch einen zu schnellen Klimawandel, Naturkatastrophen, die Verschlechterung der Umweltbedingungen führen in den betroffenen Ländern zu einem zunehmenden Verteilungskampf. Dieser ist oft der Ursprung von Migrationsbewegungen, wo Menschen sich dann in eine noch ungewissere Zukunft begeben.

Als Projekt unterstützte die Gruppe mit den Aktionen zwei nachhaltige Projekte in der „Einen Welt“:

Wie schon in den vergangenen Jahren - insgesamt 17 Jahre - begleitet Christiane Poppe jährlich ein Frauenprojekt in Indonesien auf der Insel Sumba in Nähe der Stadt Weetebula. Die Organisation vor Ort erfolgt mit engagierten Ordensfrauen um Schwester Assumta, die ein mobiles Hilfsteam bilden, welches 1x in der Woche Frauengruppen in den umliegenden Dörfern besucht. Gemeinsam werden lebenspraktische Themen aufgriffen und nach Umsetzungsmöglichkeiten gesucht. Nach der Einführung von einfachen Filtersystemen zur Wasseraufbereitung sowie dem Anbau und der Weiterverarbeitung von Soja, ist nunmehr beabsichtigt, die Nutztierhaltung zu fördern und zu begleiten. Mit Hife der Vergabe von Mikrokrediten soll den Frauen geholfen werden, z.B. Hühner und Ziegen anzuschaffen und somit die Selbstversorgerkompetenz zu stärken.

Schwester Assumta bei der Hilfe vor Ort und
ein Bild aus der Alltagssituation auf Sumba

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Ähnlich unterstützt die nun schon seit vielen Jahren in Lüdinghausen wohnende Familie von Kireja Sakayam Projekte in ihrem Heimatdorf Mullaitivu / Sri Lanka.
Über ihren Neffen, der im Ort der Bürgermeister ist, wissen sie, wo gerade Unterstützung notwendig ist. In den letzten Jahren haben sie immer auf dem Stadtfest heimatliche Rezepte gekocht und den Erlös in Dinge investiert, die vor Ort die Lebensgrundlage an Brennpunkten verbessert. Jetzt möchten die Frauen, die auch bei LH Global aktiv sind, eine Großmutter, die mit ihrer verwaisten Enkelin allein lebt, bei der Anschaffung von Hühnern unterstützen.

Fairtrade-Basteln

Fairtrade-Gewinnspiel

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Aktivitäten 2002 bis 2016

unsere von Lüdinghauser Künstlern gestalteten Objekte

Von 2002 an wurden jährlich bis 2016 kunstvoll gestaltete Gegenstände in Auftrag gegeben, die unter einem vereinbarten Motto standen. Angefangen hat es mit der Kreation von Künstlertassen, eine Aktion, die über mehrere fortgesetzt wurde. Anschließend wurden künstlerisch gestaltete Teller herausgegeben.

Künstlerobjekt 2016

Glas2016

Aus der Lüdinghauser Künstlertasse wurde in 2016 ein Künstlerglas.

Die Weihnachtsaktion 2016 stand unter dem Motto:

Zusammenwachsen
- für ein Miteinander aller Völker in unserer "Einen Welt"

Die Künstlerin, Ingrid Klockenkämper aus Lüdinghausen, gestaltete zu diesem Thema Gläser, die als Trinkgläser genutzt werden können oder auch mit dem Licht einer Kerze eine Botschaft aussenden können. Zakria Jehan Qadar übersetzte den Entwurf in eine passende Druckvorlage.

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Mit dem Erlös des Gläserverkaufs wurde die Schulspeisung von Kindern der Cygani
in der Ukraine finanziert.
Die Spende wurde dankbar entgegengenommen.

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Künstlerobjekt 2015

Teller2015

Unter den Stichworten „ Vernetzte Welt, Weltgemeinschaft, Global denken – Lokal handeln“ ermittelte der Arbeitskreis Fair Handeln über einen Wettbewerb in den Klassen 9 und 10 an der Gemeinschaftshauptschule, der Realschule, dem St.Antonius-Gymnasium und dem Gymnasium Canisianum das Motiv 2015 für den Teller.

Der Entwurf von Doreen Brune, einer 15 jährigen Schülerin des Cani, überzeugte unter den ca. 120 eingegangen Entwürfen das Team des besonders. Ihre Gedanken bei der Gestaltung des Tellers beschreibt Doreen Brune wie folgt:

„An einem Strang ziehen, d.h. sich gemeinsam ein Ziel setzen und daraufhin arbeiten, jeder auf seine Weise und im Rahmen seiner Möglichkeiten. Nur zusammen kann man große Ziele erreichen – bei Hungersnöten, Umweltproblemen, Armut, Krieg und den aktuellen Flüchtlingsströmen.“

Mit dem Erlös aus dem Verkauf des Tellers unterstützt der Arbeitskreis FAIR HANDELN den Arbeitskreis Asyl in Lüdinghausen mit einer Anschubfinanzierung für ein Frauenprojekt.

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Künstlerobjekt 2014

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Im Jahr 2014 wurde das Motto „Über den Tellerrand hinaus“ kreiert. Der bekannte Lüdinghauser Künstler Franz Wittkamp gestaltete den Teller im Jahr 2014. Über den Lüdinghauser Studenten Frederik Holtel konnten wir mit dem Erlös die Gruppe der Zugvögel Münster, interkultureller Süd Nordaustausch unterstützen.

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Künstlerobjekte 2002 - 2013

Broschüre

Von 2002 - 2013 hat der Arbeitskreis jedes Jahr eine Künstlertasse herausgegeben. Diese wurden von KünstlerInnen Lüdinghausens projektbezogen gestaltet.

"Über den Tassenrand hinaus - .... was die Lüdinghauser Künstlertassen erzählen“ heißt die Dokumentation der Jubiläumsbroschüre zur 10. Tasse.

Die Broschüre kann hier als pdf-Datei angezeigt und heruntergeladen werden (1.6 MB)

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geförderte Projekte

Projekt 2016

Bild 1 Zigeunerkinder Ukraine

Bild 2 Zigeunerkinder Ukraine

Bild 3 Zigeunerkinder Ukraine

Unterstützung der Cygani in der Ukraine

Nach mehreren Aufenthalten in der Südwest-Ukraine war die Lüdinghauserin Pia Hesener-Bonson noch im Oktober in Transkarpatien, wo sie sich von der teilsweise sehr ernsten Lage der Bevölkerung ein Bild machen konnte, ja es hautnah miterleben und empfinden konnte: der Gaspreis ist ins Unermessliche gestiegen, die Renten extrem niedrig, die Arbeitslosigkeit hoch – und der Winter naht ….

Noch schlechter dran sind allerdings die Menschen, die in der Ukraine und in anderen Teilen vor allem Ost-Europas am Rande der Dörfer, am Rande der Gesellschaft leben: die Cygani, die Zigeuner, wie sie sich selber nennen! Dort im Tabor, im Zigeunerlager, wo nur wenige eine kleine Arbeit haben, sind die Häuser nur notdürftig zusammengesetzt, es gibt kein fließendes Wasser, zum Heizen darf Holz im Wald gesammelt werden. Viele Cygani versuchen dieser Not mit Alkohol zu entkommen. Auch deshalb werden die Kinder oft nur unzureichend ernährt. Wären da nicht die Mitglieder der katholischen Kirche der Diözese Mucachevo, die mit Hilfe der Caritas und Spenden mehrmals in der Woche ein nahrhaftes, warmes Essen verteilt. Doch für die Schulspeisung reicht das Geld nicht aus. Viele Eltern schicken ihre Kinder deshalb nicht mehr zu der weiterführenden Schule. Damit haben sie später keine Chance, überhaupt irgendeine Arbeit zu bekommen. Doch um dem Kreislauf der Armut und der Ausgrenzung zu entkommen, ist der einzige Weg eine ausreichende Schulbildung. Erst dadurch bekommen die Kinder eine Chance für die Zukunft.

Ein Licht und Aufmerksamkeit hat der Arbeitskreis FAIR HANDELN in 2016 den Kindern des Zigeunerlagers in Pausching (bei Mukachevo) und Kholmok (bei Ushgorod) in der Karpato-Ukraine geschenkt. Mit solchen Aktionen wird ein besseres Verständnis zu unseren ziganen Mitmenschen in der Ukraine ermöglicht. Nicht zuletzt bewirken sie ein positives Zusammenwachsen. Mit dem Erlös des Gläserverkaufs wurde die Schulspeisung der Kinder finanziert. Bilder4 Ukraine

Ergänzung zum Projekt 2016:
Spende ist zwischenzeitlich gut in der Ukraine angekommen

Bild 7 Zigeunerkinder Ukraine

Bild 8 Zigeunerkinder Ukraine

Bild 9 Zigeunerkinder Ukraine

Bild 10 Zigeunerkinder Ukraine

Bild 11 Zigeunerkinder Ukraine

Bild 11 Zigeunerkinder Ukraine

Sie erinnern sich? Auf dem Lüdinghauser Adventsmarkt im Dezember verkaufte der Arbeitskreis Fair Handel zwei von der Lüdinghauser Künstlerin Ingrid Klockenkämper gestaltete Künstlergläser. Darauf sind ineinandergewachsene Bäume dargestellt. Der Erlös des Verkaufes sollte die Ciganykinder der Roma in der Karpato-Ukraine, an der Grenze zur Slowakei, Ungarn und Rumänien unterstützen. Hier leben ca. 100.000 Roma, von der Weltbevölkerung kaum registriert.


Die Lüdinghausenerin Pia Hesener-Bonson hat die Cigany, wie sie ausdrücklich genannt werden wollen, und deren immer schärfer werdende Not schon auf früheren Reisen kennengelernt.


Die Cigany sind meist ungebildet und arbeitslos. Sie verrichten Hilfsarbeiten und leben in sogenannten Tabors, Lagern am Rande der Siedlungen, in notdürftigen Häusern, meist ohne Wasseranschluss und Heizung. Ihre Kinder, häufig unbeaufsichtigt, gehen nur sporadisch, nach entsprechender Motivation in die Schule. Ohne Schulbildung jedoch haben sie erst recht keine Chance, ihr Leben zu verbessern.


Bischof Antal Majnek vom Bistum Mukatchewo hat sich dieser von der Welt vergessenen Menschen besonders angenommen. Deren Not wächst auch durch die abnehmende Spendenbereitschaft der Ukrainer, deren eigene Armut durch die politische Misere im Land wächst. Pia Hesener-Bonson freute sich Bischof Majnek, den sie schon im Herbst 2016 kennengelernt hatte, in den Osterferien 1.200 € aus dem Künstlergläserverkauf zu überreichen. Dazu kam noch eine beachtliche Spende aus dem Erlös des Schulbasars der Grundschule, in der Frau Hesener-Bonson arbeitet. Als Gruß aus Lüdinghausen brachte sie ihm ein Gläserset mit. Sehr angetan davon, lobte er vor allem das Motto „Zusammenwachsen“. „Ja, genau das sei es, was die Menschen in der Welt brauchen!“ meinte er, „Wir müssen zusammenwachsen!!! Überall gibt es immer mehr Nationalismus und Egoismus!!!!“ Er dankt allen Spendern herzlich, auch im Namen der Sozialarbeiterin Katharina Pajerska und natürlich der Cigany-Kinder. Von dem Geld erhalten Kinder aus drei Tabors Mittel für die Schulspeisung. Manchmal ist das auch am Schulbus noch ein Frühstück, was die Motivation zum Schulbesuch enorm steigert. Pia Hesener Bonson weiß, all das ist nur ein Tropfen auf einem heißen Stein. Bei der Verteilung des Essens kamen dankbare Mütter immer wieder zu ihr, während die Kinder erwartungsvoll dem guten Essen entgegen sahen. Sie ist entschlossen, den Kontakt zu halten und die Kinder auch weiterhin zu unterstützen.


Die Künstlergläser mit dem vielsagenden Motto sind zu erhalten:

Bild 12 Zigeunerkinder Ukraine

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Projekt 2015

Logo AK Asyl

Unterstützung des AK Asyl Lüdinghausen mit einer Anschubfinanzierung für ein Frauenprojekt

Der AK Asyl Lüdinghausen leistet mit rd. 80 ehrenamtlichen, engagierten Helfern vielseitige Arbeiten "in Sachen Flüchtlinge". Ziel ist es, die Flüchtlinge bei ihrer Integration in Deutschland zu unterstützen unter Wahrung ihrer Würde mit der Ausrichtung auf Stärkung der Selbstständigkeit.

Die Vielseitigkeit der Leistungen werden in unterschiedlichen Arbeitsgruppen erbracht und umfassen

Einen umfassenden Überblick über die Arbeiten des AK Asyl bietet die Homepage des Vereins.

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Projekt 2014

Bild Zugvögel e.V.

Unterstützung des Vereins die Zugvögel

Der Lüdinghauser Student, Frederik Holtel war 2013/14 als Freiwilliger der Organisation SCI (Service Civil International) in Ecuador als Aushilfslehrer an zwei Schulen aktiv. Während seines Aufenthaltes traf er Mauro, einen jungen Ecuadorianer. Dieser war gerade als „Zugvogel“ aus Deutschland zurückgekehrt, wo er einen Freiwilligendienst auf einem Biobauernhof gemacht hat. Mauro hatte in Deutschland, genau wie Frederik in Ecuador, für sein Leben prägende Erfahrungen gesammelt. Möglich wurde der Aufenthalt durch den noch jungen Verein ehemaliger Weltwärts-Freiwilliger, Zugvögel e.V.. Diese Gruppe setzt sich dafür ein, dass der interkulturelle Süd-Nordaustausch besser funktioniert. Sie organisieren mit Partnerorganisationen vor Ort für junge Menschen aus den Südländern einen Freiwilligendienst bei uns in Deutschland und übernehmen die Betreuung.

Der Erlös des Tellerverkaufs ermöglicht dem Verein z.B. eine Kostenbeteiligung bei der Beschaffung von Flugtickets.

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Projekt 2013

Monze Bild 01 Monze Bild 02 Monze Bild 03

Förderung der „Lukamantano-Community-School“ in Monze (Sambia)
Projekträger: Missionskreis St. Felizitas Lüdinghausen
Kontakt: Bernadette Hartmann, Bernd Egger

Zwischen der katholischen Kirchengemeinde St. Felizitas in Lüdinghausen und der Diözese Monze in Sambia/Afrika besteht seit 1972 ein Partnerschaftsprojekt, das zur Gründung der Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden in Lüdinghausen führte. Besuche der Gemeindemitglieder gestalteten und festigten die freundschaftlichen Kontakte bis heute. Für ein halbes Jahr sammelte Bernd Egger, Priesteramtskandidat aus Lüdinghausen, im Rahmen eines Pastoralpraktiums in Monze Erfahrungen auf dem afrikanischen Kontinent.

Besonders lag ihm die im Jahr 1990 durch Spenden aus Lüdinghausen gebaute „Lukamantano-Community-School“ am Herzen. Dort soll ein Klassenraum erweitert werden.

Er schrieb: "Die Zahl der Schüler ist inzwischen von 100 auf etwa 350 Schüler angestiegen. Die Räumlichkeiten sind keineswegs entsprechend gewachsen, während der Regenzeit sitzen Schüler und Lehrer im Nassen. Auch die Kirche wird zu Unterrichtszwecken genutzt. Durch Unterstützung des Partnerschaftsausschusses konnte 2008 ein neuer Block mit zwei Klassenräumen und ein kleines Wohnhaus für einen Lehrer fertig gestellt werden, die heute nicht mehr ausreichen. Auch Bücher, Schreib- und Lehrmaterialien sind nötig, um den Schulbetrieb durchführen zu können, um Mädchen und Jungen eine Perspektive für ihre Zukunft zu eröffnen.“

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Projekt 2012

Sumba Bild 01 Sumba Bild 02

Förderung des Sojaanbaus und der Verarbeitung
im Frauenzentrum auf Sumba (Indonesien)

Projekträger: Frauenmissionswerk des Bistums Münster
Kontakt: Christiane Poppe

Anschaffung eines Handtraktors für die Intensivierung des Sojaanbaus
im Frauenzentrum – Tambolaka auf Sumba (Indonesien)

Seit vielen Jahren werden auf der wirtschaftlich sehr armen Insel im Rahmen von praktischen Bildungsprojekten Frauen in ihrer Rolle als Haupternährerin der Familie unterstützt.

In der Zusammenarbeit mit einheimischen Ordensfrauen (Amal Kasih Dara Mulia - ADM) steht im neuen Frauenzentrum – Tambolaka die Sojapflanze im Zentrum der Entwicklung. Die Anpflanzung und Weiterverarbeitung von Soja steht im Mittelpunkt. Die Ordensfrauen im Frauenzentrum bieten den Frauen aus entlegenen Dörfern Praxiskurse an. Der Anbau von Soja ist in der traditionellen Subsistenzwirtschaft auf Sumba noch nicht sehr weit verbreitet. Die Sojabohne enthält wertvolles Eiweiß und kann so wesentlich zu einer besseren Bedarfsdeckung insbesondere der heranwachsenden Kinder dienen. Der Kauf eines Handtraktors trägt zur Erleichterung der Feldbearbeitung im Sojaanbau bei. So ist das Projekt ein kleiner, aber hoffnungsvoller Beitrag zur Verbesserung der Lebensgrundlagen der Menschen auf Sumba.

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Projekte 2011

Logo LH Global

Projekt I:
Finanzierung von Veranstaltungen der Initiative LH global

Initiative LH global
Kontakt: Nahed Hassan

Die Gruppe LH global engagiert sich seit einem Jahr als Gruppe für die Integration der zahlreichen Nationalitäten in Lüdinghausen. Eine Gruppe von Frauen aus dem Nahen Osten und Sri Lanka organisiert Kochkurse für Kinder, die großen Anklang finden. Auf dem Stadtfest werden Tänze, Theaterstücke, Musik und ein Schwerpunktland in Tradition und Küche vorgestellt.

Logo SKF

Projekt II:
Migrationshilfe des Sozialdienstes Katholischer Frauen Lüdinghausen
Projekträger II: Sozialdienst Katholischer Frauen - SkF Lüdinghausen
Kontakt: Sabine Schröder (SkF)

Um das Thema Integration bemüht sich der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Lüdinghausen. Der Erlös fließt in den Integrationsfonds. Aus diesem Finanztopf werden beispielsweise Unterrichtsmaterialien für Deutschkurse bezahlt. Je nach Aufenthaltsstatus der ausländischen Teilnehmer sind Lehrbücher für den Einzelnen oft nicht bezahlbar. „Um solche Dinge bezahlen zu können, müssen Spenden eingeworben werden“, wirbt die Sozialarbeiterin des SkF, Sabine Schröder, für den Integrationsfond.

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Projekt 2010

Steinbruch Bild 1-3

Unterstützung der Kinder in den Steinbrüchen in Südindien
Projekträger: Hilfswerk Misereor
Kontakt: Benjamin Pütter / Misereor in Aachen

Ein Zeichen gegen Kinderarbeit in Indien: „In den Steinbrüchen rund um indische Metropolen wie Bangalore oder Jodhpur arbeiten Kinder für Hungerlöhne. In Zwölf-Stunden-Schichten schuften sie wie Sklaven.“ (Zitat: Benjamin Pütter / Misereor)

Rund 44 Mio. Kinder, so schätzt die UN, arbeiten allein in Indien unter ausbeuterischen Bedingungen. Sie werden ihrer Kindheit beraubt. Ohne Hilfe von außen gibt es kein Entrinnen aus dem Elend. Der Erlös ist für die Finanzierung von drei Lehrergehältern einer Schule für Steinbruchkinder in der Nähe von Bangalore, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Karnataka. „Die Lehrer sollen ein Jahr lang finanziert werden. Das Hilfswerk Misereor hält den Kontakt zu indischen Organisationen, die sich für die Rechte, die Bildung und soziale Fragen der Steinbrucharbeiter und deren Familien einsetzen. Steine mit dem Siegel „Xertifix“ - www.Xertifix.de - aus Indien sind ohne Kinderarbeit hergestellt.

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Projekt 2009

Mexiko

Bildungsprogramm PEIDA für Kinder und Jugendliche in Tacoaleche (Mexiko)
Projekträger: Jesuit European Volunteers in Nürnberg
Kontakt: Sebastian Polarzcyk

Die Menschen in Tacoaleche leben vom Chili-, Mais-, Bohnen- und Getreideanbau und dem Handel. Tacoaleche gehört zu den ärmsten Gegenden in Mexico. Der größte Traum vieler Jugendlichen ist es, in den USA Geld zu verdienen, um damit die Familie zu versorgen. Hier haben Jesuiten aus Nürnberg das Projekt PEIDA gegründet. Ziel ist es, durch Schulbildung und Gemeinschaftsprojekte die Menschen zu motivieren, am Ort zu bleiben. Das Projekt in Mexiko baut ein neues Gebäude für Schulungen und Sportangebote.

Sebastian Polarzcyk war dafür zuständig, Menschen aus dem Dorf zu motivieren mitzuhelfen. Er schreibt: „Der Bau ist schon recht weit fortgeschritten, aber es fehlt in der letzten Phase an Geld für Material um weiterzubauen. Die Jesuiten leben mit den Menschen in einfachsten Verhältnissen. Einfach leben bedeutet für die Jesuiten, sich auf Augenhöhe mit den anderen zu begeben; erst dies ermöglicht Begegnung. Es lohnt sich so sehr hier mit diesen Menschen zu leben. Sie erhalten dadurch Zukunftsperspektiven und die Hoffnung, besser ihre eigenen Familien ernähren zu können.“

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Projekt 2008

Arbol de la Esperanza

Straßenkinderhaus "Arbol de la Esperanza" in Quito (Ecuador)
Projekträger: Arbol de la Esperanza e.V.
Kontakt: Elena Kortmann

In Quito, der Hauptstadt Ecuadors gründete eine Kempener Bürgerin das Straßenkinderhaus „Arbol de la Esperanza“ (Baum der Hoffnung). Sie nahm vernachlässigte Kinder auf, die oft schon Gewalt-, Drogen- oder Missbrauchserfahungen hinter sich hatten. Das Heim beherbergt zwischen 25 und 30 Kinder und wird ausschließlich über Spendengelder aus Deutschland finanziert. Während ihres einjährigen Aufenthaltes und weiteren Besuchen erfuhr Elena Kortmann, wie intensiv sich das Betreuungsteam bemüht, den Kindern ein Zuhause voll Liebe und Geborgenheit zu bieten. Die Kinder werden nicht nur psychologisch betreut, sondern auch in ihrer beruflichen Ausbildung unterstützt. Diese Erfahrungen prägten Elena so, dass sie seitdem für die Unterstützung des Kempener Vereins „Arbol de la Esperanza e.V.“ in Form von einmaligen Spenden oder auch Patenschaften wirbt.

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Projekte 2007

Waisenhaus Iringa

Projekt I:
Bau eines Waisenhauses für Aidswaisen in Iringa (Tansania)

Projekträger I:
Bistum Münster, Abt. Entwicklungsarbeit
Kontakt: Christian Kersting

Christian Kersting ging im freiwilligen sozialen Jahr nach dem Abitur in die tansanische Region Iringa und betreute dort Aids-Waisen in den Heimen und der Schule der St. Dominic Savis Childrens`s Care Academy. Er sagt: „Auf Grund einer unverschämten Mieterhöhung in einem der angemieteten Waisenheime sollen nun eigene Häuser gebaut werden, um unabhängig von Dritten zu sein“. Ein Teil des Erlöses aus dem Tassenverkauf fließt daher in den Bau eines Waisenheimes an der Schule. Zudem werden interessierte Personen gesucht, die bereit sind, eine dauerhafte Patenschaft für eines der Waisenkinder an der Dominic Schule zu übernehmen.

Straßenkinder in Waslala Nicaragua

Projekt II:
Errichtung des Bauernhofs der Straßenkinder
"Finca de los ninos" in Waslala (Nicaragua)

Projekträger II: Frauenmissionswerk des Bistums Münster
Kontakt: Anna Poppe

Anna Poppe ging in ihrem freiwilligen sozialen Jahr in das abgelegene Städtchen Waslala nach Nicaragua, wo die „Finca de los ninos“ (Bauernhof der Kinder) errichtet wurde. Hier finden Kinder, die Opfer jeglichen Missbrauchs geworden sind, eine Bleibe und werden psychologisch betreut. Mit dem Besuch der nahe gelegenen Landwirtschaftsschule erlernen sie einen Beruf und können später auf den Fincas Arbeit finden.

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Projekt 2006

Kinderheim in Hogar Bolivien Bild 1 Kinderheim in Hogar Bolivien Bild 2 Kinderheim in Hogar Bolivien Bild 3

Kinderheim in Hogar de la Esperanza / Bolivien
Projekträger:
Schwestern des Heiligen Antonius von Padua / Erzbistum Santa Cruz
Kontakt: Christoph Sterz

Finanzielle Förderung zum Bau eines zweiten Kinderheims „Hogar de la Esperanza“ / Santa Cruz de la Sierra (Bolivien): Gefördert werden ca. 150 Kinder, deren Eltern im Gefängnis „Palmasola“ inhaftiert sind.

Das „Hogar de la Esperanza“ liegt im äußersten Norden von Santa Cruz de la Sierra, der größten Stadt Boliviens, und beherbergt ca. 150 Kinder, deren Eltern im Gefängnis „Palmasola“ inhaftiert sind. Das nicht staatliche Kinderheim wird vom Erzbistum Santa Cruz mit verwaltet und bietet eine altersgerechte Erziehung für Kinder von 1 bis 17 Jahren. Solange ihre Eltern inhaftiert sind, sorgt das Heim für eine kindgerechte Unterbringung. Verwaltet und geleitet wird das Heim von den Schwestern des Heiligen Antonius von Padua.

Christoph Sterz, Student aus Lüdinghausen, verbrachte seinen Friedensdienst in dem genannten Kinderheim „Hogar de la Esperanza“. Er konnte miterleben, welche Chancen sich für die untergebrachten Häftlingskinder dort boten, sie waren privilegiert gegenüber den Kindern, die im Gefängnis von Palmasola in einem Klima von Gewalt und Kriminalität groß werden müssen. Seine Erlebnisse motivierten ihn zu einer Unterstützungskampagne zur Finanzierung eines zweiten Kinderheims, für das es schon Bauland, jedoch keine Finanzierung gab.

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Projekt 2005

Frauen in Ruanda Bild 1 Frauen in Ruanda Bild 2-3

Für Frauen in Ruanda
Projekträger: Frauenmissionswerk im Bistum Münster
Kontakt: Esther Mujawayo / Christiane Poppe

Hilfe zur Selbsthilfe aufdem Weg zu einem neuen Leben:
Gefördert werden traumatisierte Frauen in Mushubati in Ruanda,
die den Genozid im Jahre 1994 überlebt haben.

Ruanda: Der bewusst geplante und systematisch ausgeführte Genozid von 1994 an Tutsi und einigen Hutus hat innerhalb von 100 Tagen nahezu 1 Mio. Menschen getötet. Die Mörder töteten überwiegend Männer und Jungen. Sie hinterließen tausende Witwen und Waisen. Die ruandische Bevölkerung besteht aus ca. 65% Frauen, die Hälfte von ihnen sind Witwen. Mehr als die Hälfte aller Frauen sind HIV – infiziert und sterben wahrscheinlich an der Infektion - andere verhungern. Sie haben teilweise kein Dach über dem Kopf. Traumatisierte Frauen in Mushubati in Ruanda, die den Genozid im Jahre 1994 überlebt haben, werden hier durch Hilfe zur Selbsthilfe auf dem Weg zu einem neuen Leben begleitet.

Esther Mujawayo, geboren 1958 in Ruanda, überlebte 1994 in Kigali den Völkermord. Die Soziologin arbeitet als stellvertretende Landesrepräsentantin für Ruanda, Burundi und Ostkongo für die Entwicklungshilfeorganisation Oxfam. Nach dem Genozid hielt sie Vorträge auf internationalen Konferenzen und erarbeitete TV- Dokumentationen. Heute setzt sie sich als Psychotherapeutin für Flüchtlinge ein. Die Schriftstellerin rezitierte 2006 aus ihrem Buch „Ein Leben mehr“ im evangelischen Gemeindezentrum von Lüdinghausen.

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Projekt 2004

Weltkugel

Beschaffung eines Startkapitals zur Fortführung des Eine-Welt-Verkaufs in der Stadt Lüdinghausen

Bau des Verkaufladens "Kaki Lima" (indonesisch = Fünf Füße) durch Berufsschüler des Richard von Weizäcker Berufskollegs

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