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Mauerdenkmal für Lüdinghausen
Skizze für das Denkmal

Berliner Mauerstücke als Zeichen für
Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit

Der AK Lüdinghauser Friedensräume hat die Initiative ergriffen, 2 Elemente der ehemaligen Berliner Mauer im öffentlichen Raum des Stadtgebietes Lüdinghausen aufzustellen. Die Verwirklichung erfolgt mit großer Unterstützung durch die Bürgerstiftung Lüdinghausen als auch durch die Stadtverwaltung. In den bisherigen Gesprächen wurden seitens der Führung der Stadt positive Signale gesendet. Aber der Reihe nach ....

2007 erwarb eine Immobilienfirma aus Lünen 2 Mauerstücke aus dem Bestand der Bundesrepublik Deutschland. Sie standen dann von 2010 bis 2015 im Garten der Deutschen Botschaft in Athen. Der Lüdinghauser Künstler Alfred Gockel hatte sie anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls hierfür gestaltet. 2016 wurden sie in die Steverstadt gebracht und stehen seitdem - mehr oder weniger von der Öffentlichkeit unbeachtet - vor der Werkhalle des Künstlers im Gewerbegebiet an der Raiffeisenstraße.

Die Idee des AK Lüdinghauser Friedensräume ist, die Mauerstücke in exponierter Lage der Öffentlichkeit zu zeigen und die Erinnerung an die deutsche Teilung nach dem 2. Weltkrieg aufrecht zu erhalten. Das Thema Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden ist eine elementare Angelegenheit des Vereins. Und was liegt näher als - anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden e.V. - einen aktiven symbolischen Beitrag zu leisten und das Mahnmal mit den Mauerstücken der Stadt und den Bürgern Lüdinghausens zu präsentieren?

Der obigen Ideenskizze ist zu entnehmen, wie sich der Künstler Alfred Gockel die Umsetzung vorstellt. Die beiden vorhandenen Mauerstücke werden nach einer vorherigen künstlerischen Auffrischung versetzt aufgestellt. Dahinter wird eine neue Wand angeordnet, die zur aktiven Gestaltung durch Schülerinnen und Schüler von Lüdinghauser Schulen zur Verfügung gestellt wird. Der Ort der Aufstellung wird noch mit der Stadt konkret abgestimmt.

Die Initiatoren haben ein ehrgeiziges Ziel. Sie hoffen bis zum 3. Oktober 2020 - dem 30. Jahrestag der Wiedervereinigung - das Kunstwerk aufgestellt zu haben. Die Aktion ist allerdings ohne finanzielle Mittel nicht umsetzbar. Rund 25.000 € müssen aufgebracht werden. Hierfür werden Sponsoren gesucht. Beiträge von Spendern werden mit Miniaturausgaben der Mauerstelen belohnt. Die eingerichteten Spendenkonten sind rechts oben ersichtlich.

Für weitere Informationen stehen Flyer zur Verfügung, die in den Lüdinghauser Friedensräumen der Arbeitstelle Gerechtigkeit und Frieden e.V. in der Kleine Münsterstraße 2 kostenlos zu haben sind sowie an verschiedenen Stellen in Lüdinghausen ausgelegt werden.

Ausschnitte aus einem der Flyer:

Bild 1 Flyer Bild 2 Flyer Bild 3 Flyer Bild 4 Flyer Bild 5 Flyer Bild 6 Flyer

Das Projekt in der Zeitung

Bild Zeitung WN